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Aktuelle Termine

 

6. Dezember 2019

Der Nikolo kommt!

15.00 Uhr Feuerwehrhaus Dürnbach

 

7. Dezember 2019

17.00 Uhr Glühweinstand

Verschönerungsverein Dürnbach

 

8. Dezember 2019

16.00 Uhr Adventkonzert in der Wallfahrtskirche Dürnbach

Skupčina Dürnbach

 

20. und 21. Dezember 2019

jeweils ab 18.00 Uhr Glühweinstand beim FW-Haus in Schachendorf

 

4. Jänner 2020

Tamburizzaball STALNOST

im Kulturhaus in Schachendorf

 

6. Jänner 2020

Weihnachtskonzert, Kiche Schachendorf

Kirchenchor Sveti Martin

 

 

 

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Gemeinde Schachendorf / Dürnbach - Ynterest

Geschichte der Gemeinde Schachendorf


 

Unser Gebiet war wahrscheinlich schon in vorgeschichtlicher Zeit von Menschen besiedelt. Verschiedene Völkerschaften bewohnten im Laufe der ersten nachchristlichen Jahrhunderte abwechselnd den Raum des heutigen Südburgenlandes. Nach den Kelten und Römern (1. bis 4.Jh.) kamen im Zuge der Völkerwanderung die Awaren und Slawen (5. bis 9.Jh.) ins Land. Diese wiederum wurden von deutschen Kolonisten in der Karolingerzeit (9. Jh.) und den aus dem Osten vordringenden Magyaren (10. Jh.) verdrängt.

Ob in diesen Zeiten auf unserem heutigen Gemeindegebiet bereits eine Siedlung bestanden hat, ist historisch nicht nachweisbar, aber durchaus in Betracht zu ziehen. Auf eine mögliche Besiedelung weist die Ableitung des Ortsnamens „Cajta“ hin. Nach einer wissenschaftlichen Theorie könnte sich der Name aus dem altslawischen Personennamen „Cachota“ gebildet haben. Der Stamm ca- bedeutet „warten“; das heißt, der Name weist auf einen Ort des Wartens hin.
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte unter dem Namen „Cahta“ in einem Dokument aus dem Jahr 1374. In einer anderen Urkunde von 1405 wird bereits eine Mautstelle in Schachendorf erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich der Name immer wieder: „Chayta“, „Chachta“, „Csejte“.


 

Die deutsche Ortsbezeichnung findet sich erstmals 1532 als Groß Schachendorff; später 1711 als „Schakendorf“ und 1773 als „Schaltendorf“; seit 1808 führt der Ort seinen heutigen Namen.

Das Wort „Schachen“ bedeutet Wald – daraus ist ableitbar, dass die Siedlung von Wäldern umgrenzt war. Der ungarische Name „Csejta“ ist mit größter Wahrscheinlichkeit vom Kroatischen übernommen worden.
Ab dem 14. Jahrhundert waren der Werdegang des Ortes und das Leben seiner Bewohner von den Herrschaften Schlaining und Rechnitz geprägt.

Im Jahr 1532 wurde Güns von den aus dem Süden vordringenden Türken belagert. Wie viele andere Orte auch ist Schachendorf damals im Zuge der Kriegshandlungen sicherlich verwüstet worden. Die nun verödeten Dörfer und Höfe wurden auf Initiative der Grafen Batthyány mit Siedlern aus deren kroatischen Besitzungen wieder aufgefüllt (ab 1540). Die ursprünglich katholischen Kroaten wurden in der Reformationszeit zum Glaubenswechsel gezwungen – von 1601 bis 1661 war Schachendorf eine kalvinische Ortschaft mit protestantischen Predigern. Danach wurde das Dorf der seit 1654 bestehenden kroatisch-katholischen Pfarre von Rechnitz zugeordnet. Seit 1946 ist Schachendorf eine selbständige Pfarre.


 

Das Revolutionsjahr 1848 brachte zahlreiche Veränderungen, deren wichtigsten die Aufhebung der Adelsprivilegien und die Beseitigung der Untertänigkeit für die ansässige, ländlich geprägte Bevölkerung darstellten.
Im Jahr 1852 wurde ein neues geräumiges Klassenzimmer mit einer Lehrerwohnung gebaut, nachdem das alte, niedrige strohgedeckte Haus mit kleinen Fenstern, in dem es ständig dunkel war, den Anforderungen nicht mehr genügte. Ein königlich-ungarisches Postamt wurde im Jahr 1881 errichtet.

Dem Ersten Weltkrieg fielen 28, dem Zweiten Weltkrieg 83 Schachendorfer zum Opfer.

Die nach dem Anschluss an das Burgenland im Jahr 1921 gegründete Feuerwehr konnte 1942 bei einer Hochwasserkatastrophe, bei der fünf Häuser zerstört worden waren, sowie 1958 während eines Großbrandes, bei dem vier Anwesen und fünf Strohtristen eingeäschert wurden,  ihre Einsatzbereit-schaft und ihre Tatkraft unter Beweis stellen.

Eine weitere Belebung der nach dem Krieg mit viel Fleiß aufgebauten Infrastruktur brachte die Eröffnung des Grenzüberganges Schachendorf-Bucsu im Jahr 1976.